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Renovieren mit dem 3D-Drucker

Beim Renovieren in älteren Häusern wird heute natürlich auch oft die Funktionalität der Häuser auf ein modernes Niveau gebracht. In unserem Beispiel handelt es sich um ein Haus aus den 90er Jahren. Hier sind diverse Steuerungssysteme sowohl für den Wohnkomfort als auch zur Energieeinsparung nachgerüstet worden.
Ein Haus aus den 90ern ist nun doch noch nicht so alt oder altmodisch, als dass man beispielsweise bedenkenlos alle Fliesen herausreißen wollte. Daher wurde allgemein nach einer möglichst gering invasiven Lösung gesucht.

Als eine Lösung bot sich hier auch das Renovieren mit dem 3D Drucker an

So wurde u. a. ein funkgestütztes Steuerungssystem mit der Bezeichnung „Homatic“ verbaut. Dieses System sorgt u. a. für das automatische schließen aller Rollos bei einsetzender Dunkelheit und simuliert mit der Beleuchtung ein belebtes Haus.
Diese automatischen Funktionen sollte man aber auch deaktivieren können, wenn man im Haus anwesend ist. Hierzu galt es ebenso Bedienelemente zu installieren wie beispielsweise auch im Bad Bedientaster für den Rollo benötigt wurden ohne alle Fliesen zu zerschlagen.
Als Lösung wurden die Einbauschächte der ehemaligen manuellen Gurtwickler der Rollos genutzt.

Das Einbauloch soll zum renovieren mit dem 3D-Drucker genutzt werden

Hierzu wurde eine Bedienblende für Taster in der kostenlosen 3D-Software 123D Design von AutoDesk entworfen. Das war der erste Schritt zum Renovieren mit dem 3D Drucker.

Renovieren mit dem 3D Drucker mit 123D Design

Jetzt wurde eine erste Blende mit Hilfe des 3D-Druckers mit ABS-Material gedruckt. Nach dem Einbau der Tasten und der Elektronik konnte der „Prototyp“ testweise sofort in den Schacht des ehemaligen Gurtwicklers eingebaut werden.

Blende als Prototyp zum renovieren mit dem 3D-Drucker

Noch ist die Oberfläche unbehandelt bzw. nicht veredelt und es ist auch keine Beschriftung aufgebracht. Die oberen beiden Tasten fahren den Rollo auf und ab, die untere Taste startet die Zirkulationspumpe – außerhalb der normalen Zeit – für 15 Minuten. Da ein Stromanschluss des elektrischen Rollos hier glücklicherweise ohne wesentliche Aufbrucharbeiten wegen der abgehängten Holzdecke möglich war, ist nach der Montage der Schaltelemente ein Renovieren mit dem 3D Drucker eine sehr kostengünstige Lösung.

Am zweiten Einsatzort für das Renovieren mit dem 3D Drucker sollte die Bedienung der Automatiken realisiert werden. Dazu wurde die gleiche Bedienblende nochmals gedruckt. Diese Blende wurde nun aber gleich auch an der Oberfläche veredelt. Hier wurde zunächst nach einem Anschleifen ein Füller aufgebracht. In weiteren Arbeitsgängen wurde wiederholt geschliffen und ein weißer Lack verwendet. Man sieht auf dem Foto den Unterschied im Erscheinungsbild. Dass es sich hier um ein Renovieren mit dem 3D Drucker handelt ist am Ende nicht mehr ersichtlich.

Die veredelte Bedienplatte neben einer unbearbeiteten Bedienplatte

In die Blende mit der veredelten Oberfläche wurden nun auch die Tasten und die Elektronik montiert. Damit liegt dann eine komplette Einheit vor, die im nächsten Schritt passgenau in den Schacht des ehemaligen Rollowicklers montiert werden kann.

Bedienplatte mit Taster und Elektronik zum Renovieren mit dem 3D-Drucker

Mit dieser Lösung des Renovieren mit dem 3D Drucker konnten größere Aufbrucharbeiten im Haus vermieden werden. Dies hat neben dem vermeiden von größerem Schmutz auch deutliche Kostenvorteile.

Fertig eingebautes Modul


Dieser Beitrag wurde am 09.10.2015 in der Kategorie Allgemein veröffentlicht.


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